… tausend „one-night-stands“!

Also, immer schön dran denken:

Kann frau Probleme mit Sex lösen – oder entstehen sie erst, durch zuviel „Austausch von Körperflüssigkeiten“ und dies auch noch mit zuviel  verschiedenen Damen?


Schubladen über Schubladen: evangelisch oder katholisch, Frau oder Mann, sportlich oder unsportlich, Hauptschule oder Gymansium, Winner oder Looser, CDU oder SPD und jetzt auch noch femme oder butch. Ach nee, man – solche Einteilungen sind doch Kinderquatsch:


Schade – an „Danke Anke“ ist echt ne tolle Lesbe verloren gegangen – der Fotograf Carsten Sander hat einige VIP`s in ungewohnten Rollen fotografiert und Anke Engelke hat er als coolen Dandy, ganz im Stil der 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts abgelichtet. So wäre Frau Engelke sicher in jeden Sappho-Club in Berlin reingekommen und die Frauen hätten sie wie die Motten das Licht umschwärmt.
Die Fotografien sind übrigens in der Berliner Galerie Berlin Art Projects zu sehen.

Mensch Anke, überlegs Dir doch noch mal … das mit den Frauen und der Liebe:


Leider gibt es die Sendung Lesen! im ZDF nicht mehr und Elke Stratmann Heidenreich liest jetzt wieder mehr in ihrem Kölner Haus als hinter der Matchscheibe. Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten, besonders auch über Bücher, doch einige Bücher-Tips von Frau Heidenreich waren wirklich super – so die Bücher von Carson McCullers!

Zwei Bücher möchte ich hier von der amerikanischen Autorin (1917-1967) empfehlen:
Das Herz ist ein einsamer Jäger und Die Ballade vom traurigen Cafe – aber Achtung: die Bücher sind so wie ihre Titel: traurig! Dennoch möchte man nicht, dass die Bücher ein Ende finden, so wunderbar sind sie geschrieben. Carson McCullers
Die Themen sind nicht lesbisch, nicht das hier eine von Euch falsche Erwartungen hegt. Doch die Autorin, zwar verheiratet, aber dennoch oft und heftig in Frauen verliebt. So z.B. in Annemarie Schwarzenbach (Schweizer Autorin u. Freundin von Erika Mann) – doch Annemarie war der anhänglichen Carson schnell überdrüssig. Eifersuchtsszenen, Drogen und Alkohol sowie ein Aufenthalt Annemaries in einer amerikanischen

A. Schwarzenbach

Entzugsklinik ließen diese Liebesgeschichte im Drama Enden.

Elke Heidenreich hat über das erstgenannte Buch folgendes gesagt:
Mit fünfzehn Jahren las ich dieses Buch zum erstenmal und wußte: Das handelt von mir. Ich war Mick Kelly, das Mädchen mit den Träumen von Musik und Schönheit in einer Umgebung, die Träume nicht zuließ. Mit zwanzig war ich Jake Blount, der zornige Revolutionär.
Mit dreißig fühlte ich wie Dr. Copeland, der schwarze Doktor, und ich wollte Ungerechtigkeit und Dummheit aus der Welt vertreiben. (Ach!). Als es mit den Leidenschaften nicht so klappte, wie ich wollte, war Biff Brannon mein Mann, der melancholische, unglücklich verheiratete Wirt mit der heimlichen Liebe im Herzen
.“

Über „Die Ballade vom traurigen Cafe“ sagte Tennesse Williams:
Eines der besten Bücher, eine der bedeutendsten modernen Autorinnen Amerikas, wenn nicht der Welt.“


Ist ja wirklich toll, dass es Preise für Filme mit schwul-lesbischen Inhalten gibt. Aber ehrlich gesagt: muss das sein? Oder gibt es auch Preise für Filme mit Inhalten für Kinder, Senioren, Kranken, Ausländer oder Fahrradfahrer?

Nun gut, bei der diesjährigen „Queer-Berlinale“ in Berlin gewann der Film „The Kids are all right“ von Lisa Cholodenko; bekannt durch „High Art“ (1998), „Laurel Canyon“ (2002) und ihre Mitarbeit an TV-Serien wie „The L Word“ und „Six Feet Under“.
Bemerkenswert an dem Film ist, dass Julianne Moore (Jurassic Park, The Hours) und Annette Bening (American Beauty) ein lesbisches Mütter-Paar spielen. Die achtköpfige internationale Teddy-Jury begründete ihre Entscheidung so:
Für die humorvolle und gekonnte Darstellung eines zeitgenössischen lesbischen Elternpaares. Der Film zeigt einfühlsam die Komplexität von Sexualität und Familienleben.“

Leider gibt es noch keinen Trailer, aber wenigstens Bilder der Pressekonferenz in Berlin mit Julianne Moore und der Regisseurin: hier


K.D. Lang sang bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Vancouver den Klassiker von Leonhard Cohen „Hallelujah“ … so manche Oma vor dem Fernseher wird sich gefragt haben: „Wer ist denn dieser Mann?
Aber K.D. ist ja Sängerin und nicht Model und scheint auch andere menschliche weibliche Qualitäten zu haben, denn auch schon L Word-Star Leisha Hailey (Alice) lag ihr ganze 6 Jahre zu Füßen.

Kathryn Dawn Lang war auch schon als Schauspielerin in dem fürchterlichen Lesbenfilm Salmonberries mit der deutschen Obernonne Rosel Zech tätig. Aber gut, das K.D. singt und nicht schauspielert.


… doch Portia sitzt im Publikum und passt gut auf ihre Ehefrau auf! Das ganze geschehen in der Ellen Degeneres-Show am 4. Februar. Uns Heidi ist in Ami-Land ganz schön beliebt und auch nach dem 4. Kind immer noch schön, lusitg und für jeden Spaß zu haben.

Unten ein Ausschnitt der Show:


Was, wenn Mutter Beimer alias Marie-Luise Marjan sich im Frühstücksfernsehen als Lesbe outen würde? Der Aufschrei und das Entsetzen wäre groß – sehr groß!

Und hätte sie überhaupt den Mut dazu?
Den jedenfalls brachte das amerikanische Pendant auf: Meredith Baxter, bekannt aus Serien wie The Padrige Family oder Eine amerikanische Familie hat sich Ende Dezember 2009  öffentlich geoutet.

Hut ab!


Hello world!

27Feb10

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